Neubau zweier Sporthallen Frauenfeld

Gebäudeart: Sporthallen
Auftraggeber: Kanton Thurgau
Offener Projektwettbewerb: 3. Rundgang
Jahr: 2017

Städtebaulich schliessen die neuen Sporthallen das Areal im Osten der Schulanlage Oberwiesen zu der Maiholzstrasse ab. Die Setzung von drei unterschiedlichen Baukörpern generiert einzelne, spezifische Aussenräume, welche zur Entflechtung des Verkehrs, sowie auch zur städtebaulichen Identität beitragen. Der Hauptkörper beinhaltet die beiden Sporthallen, sowie die dazugehörigen Nebenräume. Das Gebäude ist grenznah zur Maiholzstrasse situiert. Somit ist der Strassenraum von Beginn an städtebaulich geklärt und wird nicht durch die potenzielle Erweiterung beeinflusst. Der vorgelagerte Velounterstand, welcher parallel zum Hautgebäude steht, trennt den motorisierten Verkehr vom Langsamverkehr und definiert zugleich den Eingangsbereich für die Sporthallen. Der längliche Baukörper, in der Verlängerung der Westfassade des Hauptgebäudes, beinhaltet den Aussengeräteraum sowie den Veloeinstellraum. Hier trennt der Baukörper den motorisierten Verkehr und Langsamverkehr zum westseitig angegliederten Aussensportplatz. In seiner funktionalen Nutzung bildet das Gebäude zusammen mit dem Aussensportplatz eine Einheit. Durch die Setzung von drei Volumina erhält das Areal eine Identität und bildet einen kohärenten östlichen Auftakt zur der Schulanlage Oberwiesen.

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Wohnhaus Riedholz

Gebäudeart: Wohnhaus
Bauherrschaft: Privat
Studienauftrag: 2017
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie, Vorprojekt

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Wohnsiedlung Lommiswil

Gebäudeart: Mehrfamilienhaus
Bauherrschaft: Privat
Studienauftrag: 2017
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie

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Mehrfamilienhaus Feldbrunnen

Gebäudeart: Mehrfamilienhaus
Bauherrschaft: Privat
Studienauftrag: 2017
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie, Vorprojekt

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Zweifamilienhaus Ennetbaden

Gebäudeart: Wohnhaus
Bauherrschaft: Privat
Studienauftrag: 2016
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie

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Produktionshalle SwissShrimp

Gebäudeart: Industriebau
Bauherrschaft: SwissShrimp AG
Realisierung: 2016-2018
Leistungsumfang: Planung, Ausführung inkl. Bauleitung Mieterausbau

HSB und die SwissShrimp AG verbindet seit der ersten Idee, in der Schweiz nachhaltig Shrimps zu züchten, eine symbiotische Geschäftsbeziehung. Wir durften bereits bei der Testanlage teil des Projektteams sein. Nun hat sich ein weiterer wichtiger Partner, der Bauherr Schweizer Salinen AG, dem Team angeschlossen. Gemeinsam planen wir die Shrimps-Produktionshalle in Rheinfelden.
Die Fassade bildet diese Zusammenarbeit ab, in dem sie aus der inneren Funktion und Konstruktion heraus gestaltet wird. Neben der gestalterischen Leitung sind wir vor allem für die Koordination der unterschiedlichen Akteure verantwortlich. Das Gewahren ihrer unterschiedlichen Interessen und die Schaffung von effizienten Grundlagen verstehen wir bei diesem Bauprojekt als unsere zentrale Aufgabe.

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Dorfzentrum Recherswil

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Gebäudeart: Neubau Dorfzentrum
Bauherrschaft: Gemeinde Recherswil
Studienauftrag: 2015
Leistungsumfang: Studie

Wallierhof Riedholz

Gebäudeart: Milchviehstallung
Auftraggeber: Kanton Solothurn
Selektiver Studienauftrag: Auf Einladung
Studienauftrag: 2014

* Auszug aus dem Jurybericht
Die Howald Studer Boner Architekten GmbH entwickelt nach einer klaren städtebaulichen Analyse eine eindeutige Situationslösung, indem sie Ihre Neubebauung entlang und in Verlängerung der bestehenden Hofbebauung und Hofstrasse in Richtung Osten einfügen. Die Gestaltung und Materialisierung wird von den Teilnehmern in der gezeigten Arbeit weit vorangetrieben. Der klare konstruktive Ansatz kommt in den Fassaden mit eindeutiger Rhythmisierung und wohl proportionierter Feldbildung gut zum Ausdruck. Indem der Entwurfsverfasser die horizontale Linienführung des Altbaus aufnimmt, bewahrt er gesamthaft den baulichen Massstab der Anlage und setzt diese mit den Bestandsbauten in Verbindung. Die Arbeit setzt sich mit den bei dieser Art von Bauten adäquaten Materialien wie Beton, Holz und Metall differenzierter auseinander als die sonstigen Teilnehmerbeiträge. Als Ergebnis erscheint die Materialisierung und Gestaltung der Neubebauung ästhetisch erhöht. Durch den gewählten Ansatz erfahren die Zweckbauten eine gewisse Nobilitierung.

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Hauptsitz Schaffner

Gebäudeart: Industriebau
Bauherrschaft: Schaffner Group
Studienauftrag: 2014
Leistungsumfang: Machbarkeitsstudie, Vorprojekt

Schaffner ist die weltweit führende Unternehmens­gruppe in den Bereichen elektro­magnetischer Verträglichkeit, Power Magnetics und Power Quality sowie schlüssellose Verriegelungstechnik für die Automotivindustrie. Ausgangslage des Projektes war, dass die Firma Schaffner in der Region Solothurn ein neues Hauptquartier benötigt. Da zu Beginn noch kein geeignetes Grundstück zur Verfügung stand, musste eine übergeordnete Struktur entworfen werden, welche flexibel auf einwirkende Faktoren reagieren kann. Der Entscheid für eine geeignete Bauparzelle wurde erst gegen Ende der Projektierungsphase gefällt. Das Grundstück befindet sich im derzeit brachliegenden Industriequartier der ehemaligen Zellulosefabrik Attisholz in Luterbach. Das zu bebauende Quartier in Luterbach, wird zukünftig einem rasanten Umwandlungsprozess ausgesetzt sein. Das entworfene Haus tritt mit selbstbewusstem Habitus als kräftige und eigenständige Form auf, welche zukünftig auch als Einleitung in das neu entstehende Quartier betrachtet werden kann und bezüglich seines Standortes eine semiotische Bedeutung für das Gebiet erhält. 

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Schulhaus Kestenholz

Gebäudeart: Schulhaus
Auftraggeber: Gemeinde Kestenholz
Offener Projektwettbewerb: 2. Rundgang
Jahr: 2013

Das „alte Schulhaus“ wird in eine zeitgenössische Erweiterung eingewoben. Der neue Gebäudeteil versteht sich nicht als additive Ergänzung zum Bestehenden. Der „genetische“ Code des erhaltenswerten bestehenden Schulhauses wird aufgenommen und in eine moderne Sprache übersetzt. Der Neubau wächst aus dem Altbau heraus und bildet eine neue Einheit, welche in der heutigen Zeit verankert ist. Durch die Vor- und Rücksprünge in der Volumetrie wird spezifisch auf die Situation reagiert und das Gebäude als Ganzes verortet. In seiner Farbigkeit passt sich der neue Teil dem alten an. So wird mit dem Material Kalksteinbeton der gelbliche Farbton des bestehenden Gebäudes aufgegriffen und in verschieden Oberflächenbearbeitungen umgesetzt. Durch Synthese von Alt und Neu entsteht ein spezifisches Ganzes welche sich in einer selbstbewussten Haltung klar als EIN neues Schulhaus definiert. Durch den architektonischen Entscheid das bestehende Hochparterre des alten Schulhauses weiterzuführen, kann auch ein störungsfreier Unterricht im Erdgeschoss gewährleistet werden und ist vor Einblicken Neugieriger geschützt.

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